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Nord Classic Tour ab Sharm El Sheikh

In der Straße von Tiran warten vier Riffe darauf, erkundet zu werden: Gordon, Thomas, Woodhouse und das Jackson Riff. Bei starker Strömung finden sich Barsche, Thunfische, Barrakudas und auch Haie ein. Tauchen Sie in Ras Nasrani in kleinen sandigen Buchten, White Knight mit einer Unterwasserschlucht, Pinkies Wall - einer Steilwand benannt nach rosafarbenen Weichkorallen - und Ras Um Sid mit wunderschönen Fächerkorallen. Nicht zur vergessen das berühmte Shark Reef, die Höhlen von Jackfish Alley und die Clownfische in Anemone City. Das Riffsystem von Shaab Mahmoud beherbergt das Wrack der Dunraven und die im Zweiten Weltkrieg zerstörte blaue Distel, die Thistlegorm.

Eine Garantie auf den Routenverlauf kann nicht gegeben werden. Das Anfahren der verschiedenen Plätze ist abhängig von den Wetterverhältnissen (raue See) und dem Können und Wünschen der Taucher. Diese Routenbeschreibung ist allgemein gehalten, es kann bei den verschiedenen Schiffen zu Abweichungen der Safarirouten kommen.
Nord Classic Tour ab Sharm El Sheikh

Tauchplätze Nord Classic Tour ab Sharm El Sheikh

Dunraven
Das Dampfsegelschiff transportierte Hölzer und Gewürze von Bombay nach Newcastle, als es im März 1876 am Südende des Shaab Machmud auf die Riffkante lief und sank. Der Rumpf ist in 2 Teile zerbrochen und liegt mit dem Kiel nach oben. Der tiefste Punkt, das Heck, liegt in 28 m Tiefe. Hier kann man die mit Weichkorallen überwucherte Schraube sowie das Ruder bewundern. Innerhalb des Wracks trifft man auf tausende von Glasfischen.
  • Dunraven
Gordon Reef
Das in der Kette südlichste Riff heißt Gordon Riff und ist letzter Ruheplatz für das Wrack der “Loullia”, einem Frachter, der 1981 hier auflief. Es macht das Gordon Riff unverkennbar, ebenso der im Westen befindliche Leuchtturm. Boote können an der Südseite festmachen, von wo aus man direkt zum auf 6 bis 8 m tiefen Korallengarten abtauchen kann. In seiner Verlängerung zieht sich ein großes Plateau, Heimat von Muränen, Drückerfischen, Napoleons, diversen Doktor- und Papageienfischarten.
Gen Süden, am “Amphitheater” auch bekannt als “Shark Pool” kann man Haien beim Rasten zuschauen. Eine weitere Erkundungstour bietet eine nicht ganz vertikale Wand an der Riffostseite. Dort gedeihen Fächer- und Weichkorallen. Großfische, wie Adlerrochen oder Riffhaie, ziehen noch in Sichtdistanz am Riff vorbei. Nach einer Weile schwimmt man bei 12 bis 20 m Tiefe über ein Sandfeld voller Metallfässer. Dazwischen wehen sanft Weichkorallen in der Strömung. Weiter nördlich lebt eine Kolonie von Sandaalen.
  • Gordon Reef
  • Gordon Reef
Jackson Reef
Jackson Riff ist das nördlichste der Riffkette. An seiner Nordspitze liegt der Schiffsrumpf der “Lara” als Warnsignal für alle vorbeisteuernden Schiffe. Am Südende können Boote an diversen Ankerbojen festmachen. Ihr Tauchguide stimmt mit Ihnen den Tauchgang je nach Strömungsverhältnissen ab und es warten großartige Drifttauchgänge entlang der steilen Wände auf Sie! Halten Sie die Augen nach Hammerhaien, Barrakudas, Makrelen, Schildkröten und - beim Blick ins Blaue - auch nach Hochseefischen offen. Die Artenvielfalt ist riesig. Die herschende Strömung birgt die Nahrungsquelle, das Plankton, für das gesamte Leben am Riff. Beim Wechsel der Gezeiten können besonders an den Kanten der Riffwände sehr starke Strömungen auftreten.
  • Jackson Reef
  • Jackson Reef
Ras Mohammed
Der Nationalpark Ras Mohammed bietet traumhafte Tauchplätze. Zum Beispiel das Jolanda Reef und das Shark Reef. Die beiden Riffe stehen auf einem Plateau, welches 20 m tief ist. Die Plateaukanten fallen dann ab auf mehr als 200 m Tiefe.
  • Ras Mohammed
Ras Umm Sid
Das Riff von Ras Um Sid erstreckt sich vom Ufer her als Korallenbank und liegt nur wenige Minuten entfernt vom Hafen Sharm El Sheikh´s. Charakteristisch sind kleine Sandflächen und einzeln stehende Korallenformationen entlang der Hauptwand. Überragendes Fotoobjekt ist der Gorgonienwald. Die Strömung kann zur am weitesten ins Meer gelagerten Spitze hin oft stark sein, garantiert aber nicht selten die Sichtung von Großfischen wie Rochen und Barrakudas, ja manchmal sogar Haien. Betauchen Sie den schönen Korallengarten, der Heimat für die große Schar der Rifftiere ist. Auch hier leben Feuerfische, warten Krokodilfische im Sand auf ihren nächsten Fang. Bestaunen Sie die Schulen aus großen und kleinen Makrelen, Kaiserfische, endlos variierende Papageienfische, Picassodrücker, Rotzahndrücker, Napoleons, Muränen, schillernde Glasfische im Sonnenlicht und bezaubernde Korallen aller Art. Lassen Sie sich diesen Tauchgang nicht entgehen!
  • Ras Umm Sid
  • Ras Umm Sid
Shag Rock
Leicht auszumachen ist das ovale, meist intakte Riff durch seinen Leuchtturm und lädt zu einem herrlichen Tauchgang ein. Die geschützte, südliche Seite kann in beide Richtungen, meist als Strömungstauchgang, erkundet werden. Der östliche Teil des Riffes ist bekannt ist für seine leuchtenden Weichkorallen. Taucher werden an einem windstillen Tag mit Fischschwärmen von groß bis klein belohnt. Nicht selten fordern Sie sogar ansässige Delphine zum Spielen auf. Sollten Sie hier schnorcheln gehen, können sie manchmal sogar von der Oberfläche das Wrack der Sarah H. (Kingston) sehen. Es ruht auf einer flachen Fläche an der Nordspitze des Riffes, bevölkert von vielen bunten Meeresbewohnern, Fischschwärmen und deren Jägern. Oft erschweren Wind, Wellen und Strömung den Zugang zur Nordseite oder machen ihn ganz unmöglich.
  • Shag Rock
Thistlegorm
Das mit Abstand berühmteste Wrack im Roten Meer ist die Blaue Distel - “Thistlegorm”. Der 127 m lange bewaffnete Superfrachter wurde 1940 in Sunderland/England fertig gestellt. Es war eines mehrerer Schwesternschiffe und im Besitz der Reederei Albyn Line. Auf ihrer letzten Reise war sie Mitglied eines Schiffskonvois, der Nachschub für die in Nordafrika kämpfenden britischen Truppen im Zweiten Weltkrieg geladen hatte. Bereits seit zwei Wochen ankerte das Schiff an der Position "Safe Anchorage F" am Sha'ab Ali und wartete auf weitere Instruktionen, bevor es in der Nacht des 6. Oktober 1941 von deutschen Heinkel-Fliegerbombern unter Beschuss genommen wurde. Es bestehen Vermutungen, dass das Ziel der Deutschen ursprünglich die “Queen Mary” war. Zwei Bomben zerstörten die Brücke und drangen bis zum vierten Laderaum ein. In Folge kam es zur Explosion der geladenen Munition, die das Schiff nahezu in zwei Teile bersten liess und führte sein rasches Sinken herbei. Die Überlebenden fanden Rettung auf der “HMS Carlisle” und wurden nach Suez gebracht. 4 von 39 Crewmitgliedern und 5 der 9 Royal Navy Offiziere fanden den Tod  - die “Thistlegorm” wurde zum Kriegsfriedhof.
Die Entdeckung des Wracks durch Jacques Cousteau im Jahre 1956 war eine Sensation, doch der Tauchveteran hüllte sich in Schweigen über dessen genaue Fundstätte. Es vergingen mehr als drei Dekaden bis im Jahre 1992 eine Gruppe von Tauchern das Wrack erneut fand. Es liegt in aufrechter Position auf 33 m am Grunde des Meeres. Seine enormen Ausmaße von 127 m Länge und 18 m Breite sind ohne jeden Zweifel eindrucksvoll. Seine Fracht bestand aus Landminen, Granaten, Munition und Sprengstoff, Waffen, Bedford-Lastkraftwagen, gepanzerten Fahrzeugen, Geschützen, BSA-Motorrädern, Anhängern, Fahrzeugersatzteilen, Flugzeugen und Flugzeugtragflächen, Funkgeräten, Gummistiefeln und jeder Menge anderer Dinge. Um die größtmögliche Quantität an Bord unterzubringen, kamen die Motorräder auf die Ladeflächen der LKW´s, zwei Lokomotiven mit Tender und Wasserbehälter fanden Platz auf dem Deck.
Das künstlich entstandene Riff ist Heimat vieler Meeresbewohner und Schwarmfische. Die “Thistlegorm” ruht mit aufrechtem Kiel fest im Meeresboden. Trotz der großen Verwüstung Achtern sind der mittlere Abschnitt sowie die Laderäume 1 und 2 unbeschadet. Es gibt soviel zu entdecken. Planen Sie mindestens 2 Tauchgänge. Den besten Überblick verschafft man sich zuerst außerhalb des Wracks. Beim zweiten Abstieg tauchen Sie in den Schiffskörper. Durch seine exponierte Lage herrscht überwiegend Strömung, die manchmal auch stark, entweder vom Bug zum Heck oder umgekehrt verläuft und zudem die Sicht beeinflusst. Ob hier getaucht werden kann, ist stark wetter- und seeabhängig. Verfolgen Sie das Briefing aufmerksam und halten Sie sich unbedingt an die Tauchgangsplanung. Als eines der weltberühmten und meist betuchtesten Wracks ist seine Attraktivität so groß, dass hier mehrere Tagestauchboote festmachen. Auf einer Tauchsafari kann man diesem Trubel aber leicht entgehen. Sie tauchen hier morgens bevor die anderen kommen, oder am frühen Nachmittag nach deren Abfahrt. Die Tauchgänge an der “Thistlegorm” sollten Sie nicht verpassen!
  • Thistlegorm
Thomas Reef
Thomas, das kleinste der vier Tiranriffe, befindet sich zwischen Woodhouse und Gordon. Kenner meinen, es sei das interessanteste Riff mit den besten Unterwasserattraktionen. Speziell auf der Rückseite des Riffs können starke Strömungen, die während des Tauchgangs die Richtung wechseln, auftreten. Am Thomas Riff sind ausschließlich Driftdives üblich. Ziehen Sie vorbei an mit Weichkorallen bedeckten Steilhängen, eindrucksvollen Gorgonienfächern und Hartkorallengebilden. Im Sommer halten sich hier Hammerhaie auf. Schauen Sie genauer hin und Sie werden womöglich belohnt. Zackenbarsche, Koffer- und Igelfische beleben das Riff. Die optimale Tauchtiefe um die Vielfalt der Farbenpracht wirklich zu genießen, liegt zwischen 18 und 25 m. Ein tiefer Canyon auf der Ostseite bildet die Besonderheit dieses Riffs. Er beginnt bei etwa 35 m und stürzt hinab in eine Tiefe jenseits der für den Tauchsport sicheren Regionen. An der Nordostseite des Thomas Riffs begegnet man für gewöhnlich einer entgegengesetzt verlaufenden Strömung. Kann man diese überwinden, vorausgesetzt alle anderen Bedingungen sprechen dafür, steht einer Umrundung des gesamten Riffs nichts im Wege!
  • Thomas Reef
  • Thomas Reef
Woodhouse Reef
Woodhouse, der südliche Nachbar des Jackson Riffs, ist ein langgestrecktes Riff von mehreren hundert Metern Länge und lädt zum Strömungstauchen entlang der Ostwand ein. Schwache bis mittelstarke Strömung kann sich gegen Norden hin etwas turbulenter entwickeln, speziell vor der Sattelpassage Richtung Jackson Riff. Seien Sie achtsam und bleiben nah am Riff damit Sie die Strömung an dieser Stelle nicht nach aussen in die Strasse von Tiran trägt. Ein herrlicher Korallenteppich bedeckt das ganze Riff. Thunfisch- und Makrelenschwärmen begegnet man ebenso wie Trevally, Rotmeerfüsselieren, Schnappern, Doktorfischen, Haien und Adlerrochen auf ihrem Nahrungszug in tiefere Gewässer. Ein Parallelriff liegt auf 33 m. Auf kleinen Sandflächen in einer Tiefe von 20 m kann man mit etwas Glück Ammenhaie, Leopardenhaie oder sogar den Weissspitzen-Riffhai beim Mittagsschlaf in der Strömung beobachten.
  • Woodhouse Reef
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